Der Schulsanitätswettbewerb
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- Kategorie: Zeitung Allgemeines
- Geschrieben von Lübke
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Es war Samstag, der 13 März 8.00 Uhr. Müde standen wir am Bahnhof in Euskirchen und warteten auf den Zug, der uns nach Mechernich bringen würde. Wir das sind (…). Heute war der Schulsanitätswettbewerb in Mechernich bei dem Schulen aus dem Kreis Euskirchen gegen einander antreten um ihre Erste-Hilfe Kenntnisse unter Beweis zustellen. Als wir ankamen war schon eine Menge los, im Mechernicher Gymnasium am Turmhof. Zuerst haben wir uns angemeldet und nach der kurzen Eröffnungsfeier in der Aula ging es auch schon los. Unsere Gruppe hatte die Gruppennummer 5 und somit fing der eigentliche Wettkampf für uns erst später an. Um die Wartezeit zu verkürzen, konnten wir einige Aufgaben erledigen um Zusatzpunkte zu sammeln. Alles fing an, mit einem Haufen von großen Puzzleteilen. Fünf Leute von uns sollten 3 Puzzles legen. Ein Puzzel hatte das Logo des roten Kreuzen, eins des Jugendrotkreuzes und eins der Schulsanitäter. Vier Minuten dreißig brauchten unsere Leute dafür. Eine mittelmäßige Leistung, aber das war ja erst der Anfang. Unsere zweite Aufgabe war es ein Turm aus ein paar DIN A4 Blättern und zwei DIN A2 Blättern innerhalb von 20 Minuten zubauen. Bei dieser Aufgabe bewies unser Team einen sehr guten Teamgeist, der sich positiv auf das Ergebnis aus gewirkt hat. Unser Turm war stabil und hielt sogar noch länger als eine Minute, was Voraussetzung für ein gutes Ergebnis war. Unsere Gruppe war stolz. Der Stolz wurde aber noch größer, als wir den Turm der Marienschule sahen, der bei der Beurteilung zusammen fiel. Die Marienschüler waren eine der stärksten Konkurrenten für uns. Weiter ging es mit einem Fragebogen, der 20 Fragen zum Roten Kreuz beinhaltete. Hierbei halfen uns die Rot Kreuzler, die parallel zu uns einen weiteren Wettbewerb veranstalteten. Danach mussten wir ein Werbeplakat für den Schulsanitätdienst gestalten. Dabei hatte unser Team tausend Ideen und es war schwer, die Besten rauszusuchen. Schließlich haben wir von allem etwas genommen. Unser Motto war dabei „Schulsanitätsdienst verbindet…“, welches den Schiedsrichtern anscheinend später gut gefallen hat. Die letzte Aufgabe war es, aus neun viereckigen Bausteinen ein rotes Kreuz zubauen. Allerdings musste man die Bausteine mit einem Haken hochheben, der von uns allen durch Seil „gesteuert“ wurde. Auch hier waren wir mit unseren Leistungen zufrieden. Nun ging es dann zum eigentlichen Wettbewerb. Unsere Gruppe fing mit den Einzelaufgaben an. Insgesamt gab
es fünf von diesen Einzelszenarien, die jeweils von fünf Personen unserer Gruppe erledigt werden mussten. Ich war aufgeregt, denn jetzt ging es richtig los. Die einzelnen St
ationen waren auf verschiedene Klassenräume verteilt, sodass man nicht wusste was einen Erwartet. Die Verletzungen waren unecht und die angeblichen Verletzten „nur“ Schauspieler. Nachdem die erfahrenden Sanitäter unserer Schule die Aufgaben erledigt hatten und uns erzählten, was man machen muss, faste ich Mut und stellte mich der Herausforderung. Bei meiner ersten Aufgabe musste ich ein Mädchen mit Kreislaufproblemen versorgen. Das hat alles gut geklappt und ich war mir ziemlich sicher. Dann bei der zweiten Aufgabe musste ich einen Jugen mit Sand im Auge verarzten. Ich persönlich fand, dass dies die anspruchsvollste Aufgabe war, denn man musste am meisten Material benutzen. Dazu kam, dass mich der Schiedsrichter durch Fragen verunsichert hat. Allerdings habe ich mich trotzdem gut geschlagen. Nun kam meine dritte Aufgabe: Eine bewusstlose Person lag am Boden. Ich hatte ein Atemstillstand diagnostiziert. An einer Puppe musste ich daraufhin meine Wiederbelebungskünste demonstrieren. Allerdings hatte ich vergessen den Notdienst vorher zurufen. Ich erklärte das dem Schiedsrichter meinen Fehler und er gab mir trotzdem den Punkt, was sehr nett war. Die letzten zwei Aufgaben erledigten die anderen Mitglieder unsers Teams. Nachdem die Einzelaufgaben erledigt waren ging es mit fünf von uns weiter zu der Gruppenaufgabe. Da ich mich nun auch traute durfte ich mein Team bei dieser Aufgabe auch unterstützen. Die drei Schiedsrichter führten uns in den Raum hinein. Drinnen herrschte das Chaos. Man hörte Geschrei und sah zwei Verletzte in der Mitte, deren Verletzungen so gut geschminkt waren, dass sie fast schon echt aussah. Diese Szene sollte einen Reitunfall mit schlimmen Folgen darstellen. Sofort verteilte sich jeder auf die Verletzten und es sah aus, als hätten wir noch nie etwas anderes gemacht. Ich rief den Krankenwagen, was ich natürlich nicht echt tat, sondern ich tat so, als sei ein Schiedsrichter die Notrufzentrale. Meine Nervosität war plötzlich verschwunden und ich redete mit der angeblichen „Notrufzentrale“ als hätte ich noch nie etwas anderes getan. Plötzlich bemerkten wir einen weiteren Verletzten in der Ecke. Ich musste wieder bei der „Notrufzentrale“ anrufen und berichten, dass wir noch einen Verletzen entdeckt haben. Dann half ich Steffi, die gerade ein Mädchen am verarzten war, dem das Pferd in den Bauch getreten hatte. Leider schrie das Mädchen sehr laut und wir hatten es schwer sie zu beruhigen. Nachdem der Rettungswagen in Form eines Schiedsrichters auftauchte und wir ihm alles erzählten was wir getan hatten, war unser Einsatz vorbei. Wir konnten stolz auf uns sein, denn diese Aufgabe hatten wir sehr gut bewältigt. Dann ging es zu einer schriftlichen Pfrüfung. Wir mussten 20 Fragen zum Thema Erste-Hilfe beantworten. Das Ergebnis der Aufgabe haben wir nicht gesagt bekommen, aber allgemein hatte jeder ein gutes Gefühl. Nachdem Mittagsessen ging es zu einer kurzen „Feedbackrunde“, wo wir unsere Fehler mit den Schiedsrichtern besprachen. Danach war die Siegerehrung an der Reihe. Unser Landrat Günter Rosenke hielt eine Rede, in der er sich für die ehrenamtliche Arbeit der Rot Kreuzler bedankte. Dann kam die Siegerehrung. Die Marienschule belegte den fünften und somit den letzen Platz, womit ein bisschen Schadenfreunde in unserem Team aufkam. Unsere Gruppe belegte den dritten Platz und kam somit auch noch aufs „Treppchen“. Als dann auch noch verkündet wurde, dass unser selbst entworfenes Plakat den zweiten Platz belegte und somit im Kreis Euskirchen veröffentlich wird, war unsere Freude nicht mehr zu bremsen. Den ersten Platz belegte das städt. Gymnasiums Schleiden. Alles in allem war es ein schöner, lustiger, erfolgreicher aber auch anstrengender Tag für unser Team. Am Ende gegen 16.00 Uhr waren dann doch alle froh, dass sie nach so einem langen Tag nach Hause gehen durften. Sie wollen mehr zum Wettbewerb erfahren? Dann besuchen sie die Seite: www.drk-eu.de (Laura Barton, 8a)



